Gezielter Mord

Am 29.12.2006 veröffentlicht die palästinensische Online-Nachrichtenagentur 'Ma'an News Agency' eine Meldung mit dem Titel 'Israelischer Journalist deckt die Geheimnisse der Ermordung Arafats durch Ariel Sharon auf'. Der kürzlich verstorbene israelische, dem ehemaligen israelischen Premierminister Ariel Sharon nahestehende Autor Uri Dan habe in Frankreich ein Buch veröffentlicht, in dem er Sharon beschuldigt, Yassir Arafat mittels Vergiftung ermordet zu haben. Der Gesundheitszustand Arafats habe sich seit April 2004 zu verschlechtern begonnen - nach dem berühmten Telefonat zwischen Sharon und George W. Bush, in dem Bush Sharon grünes Licht gegeben habe, sich mit Arafat zu befassen, d.h. in dem Bush Sharon mitgeteilt habe, er sei nicht länger darauf verpflichtet, Arafat nicht zu liquidieren. (www.maannews.net)

In der Wochenendausgabe 30./31.12.2006 von 'counterpunch.org' erinnert Stephen Lendman an Sharons Prahlerei über die Beziehung zu Bush: "Wir haben den US-Präsidenten unter Kontrolle." Und er ergänzt: "Diese Enthüllung dürfte, sofern sie der Wahrheit entspricht, keine Überraschung darstellen. Alle israelischen Regierungen haben lange und beunruhigende Erfahrungen mit gezielten Tötungen in Israel und im Ausland gegen Personen, von denen bei Bedarf angenommen wird, daß sie eine Bedrohung für den jüdischen Staat darstellen." (www.counterpunch.org)

  
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